Zur Zeit bekomme ich immer wieder attraktive Angebote zugesendet. Ich denke es wird Zeit, den Blog mal wieder zu reaktivieren und darauf hinzuweisen, da die Produkte teilweise recht günstig sind und sicherlich dem ein oder anderen dienlich sind…
Derzeit sind ist ein Seil bei Bergzeit im Angebot. Ganz aktuell das Mammut Serenity 8.9 Kletterseil für 69 Euro statt 119,95 Euro (lt. Newsletter nur bis morgen gültig und so lange der Vorrat reicht).
Beim Wandern oder Klettern kommt erst so richtig Freude mit dem richtigen Schuhwerk auf. Daher habe ich mir neue Schuhe gegönnt.
Eigentlich hat das fast jeder schon einmal erlebt: ein freies Wochenende im Gebirge steht bevor, die Sonne scheint an einem milden Wintertag und der Berg ruft. Doch nach wenigen Kilometern schmerzen die Füẞe, es drückt und erste Blasen bilden sich. Jeder weitere Schritt im Gelände wird zur Tortur und der Wanderspaẞ hat schnell ein Ende.
Um diese schmerzliche Erfahrung zu vermeiden, empfiehlt sich eine adäquate Ausrüstung für das jeweilige Gelände: ein festes Paar Wanderschuhe muss her! Denn wie die Füsse im Schuh gebettet sind, so läuft man letztendlich. Nun stellt sich die Frage nach dem jeweiligen Bedarf und Einsatzort.
Für Spaziergänger im flachen Gelände, auf Kies- und Waldwegen, empfehlen sich feste Wanderschuhe, die bis zum Köchel reichen mit leichtem Profil. So kommt man nicht ins Rutschen, auf glitschigen Flächen haben Sie den nötigen Grip und einen leichten Laufkomfort ohne unnötiges Gewicht am Fuẞ.
Wenn eine längere Bergtour in Höhenlagen bevorsteht, sind hohe Wanderstiefel, die über den Knöchel reichen, unverzichtbar. Bereits beim Schnüren bemerkt man, dass ein Umknicken normalerweise nicht allzu leicht möglich ist. Der richtige Halt beim Bergsport ist dann nur noch eine Frage der Balance und Kondition.
Üblicherweise brauche ich Stunden, um das richtige Modell zu finden. Dieses Mal war es nach einer gründlichen Voranalyse ganz einfach ;-)
Ich habe leider erst sehr spät drüben bei Aender (trekking.lu) vom Fjällräven Polar 2012 gehört. Daher habe ich nun 5 Tage (Voting-)Rückstand, daher: Voted was das Zeug hält!
Dieser Beitrag wurde von Marco am 28. Jul 11, 19:22 unter Klettern & TV-Tipps abgelegt.
adidas ROCKSTARS schlägt einen neuen Weg in der Vermarktung von Kletterevents ein. Uns Kletterfans soll es recht sein…wir haben Spaß daran ;-)
Aufwendig mit zehn Kameras produziert wird am kommenden Samstag, 30. Juli ab 19 Uhr das Finale weltweit live über das Internet gezeigt. Das Ganze gibt es im Multi-Kamera-Stream, “das heißt die Zuschauer können zwischen dem geschnittenen Livebild (Fullmix) mit TV-Grafik oder einer festen Kameraeinstellung (Totale auf Damen- bzw. Herrenboulder) wählen” (frecaster.tv).
Dieser Beitrag wurde von Marco am 18. Feb 11, 19:48 unter Allgemein & News abgelegt.
Es ist nun schon ein Weilchen her, dass ich das Buch von Aron Ralston gelesen habe. Ich hatte es dann auch noch, was total unüblich für mich ist, ein zweites Mal gelesen und hier eine Kritik geschrieben.
Gestern konnte ich endlich den Film der Aron Ralston-Geschichte sehen. Und ich war völlig beeindruckt.
Ich hatte mich häufig gefragt, wie die vielen Gedanken, die Aron in seinem Film beschreibt, wohl umgesetzt werden würden. Im Kern wurde Vieles nicht umgesetzt; das ist ja immer so und muss auch so sein.
Ich weiß nicht, wie der Film wirkt, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Aber, wenn man das Buch gelesen hat, dann ist der Film unglaublich gut. Viele Leute, die jetzt über den Film berichten, haben wohl vorher das Buch gelesen wie offensichtlich auch Andreas Borcholte, der im Spiegel berichtet:
Das alles gipfelt in einer der extremsten Szenen, die in jüngster Zeit im Kino zu sehen waren [...] Wenn Ralston sich zunächst beide Unterarmknochen bricht und sich dann daran macht, mit mühseligen Sägebewegungen durch sein eigenes Gewebe zu schneiden, bis er schließlich, begleitet von irrsinnig machenden Soundeffekten, auf den Nerv trifft, der diese unfassbaren Schmerzen an das Gehirn meldet, dann gibt es kein comic relief mehr, dann liegen auch die Nerven des Publikums blank.
Ansonsten kann man vermutlich kaum wissen, dass Aron sich in dem Moment den Nerv durchschneidet – es sei denn man ist Rettungsanitäter und kennt sich in so einem (Blut-)Gemetzel aus. Na ja, jedenfalls denke, ich dass der Film noch viel besser wirkt, wenn man das Buch gelesen hat. Also: Reingehen!
BTW: Ich denke, dass es noch eine eindrücklichere Szene gibt, als die vom Spiegel beschriebene. Und zwar, als Aron endlich frei ist…ich konnte die Freiheit wirklich fühlen.
Vor einiger Zeit habe ich ein paar Tri Cams von Camp zum Testen bekommen.
Tri Cams (oder auch Tricams/TriCams) sind mobile Sicherungsmittel, die zur Zwischensicherung oder notfalls zum Standplatzbau verwendet werden können. Die TriCams werden ähnlich wie Klemmkeile und Camelots (bzw. Friends) verwendet.
Im Gegensatz zu Klemmkeilen sind die TriCams etwas anders aufgebaut. Sie sind auf einer Seite halbrund und auf der anderen haben Sie einen Dorn. Zudem haben sie eine Achse an denen ein Band befestigt ist. Die TriCams lassen sich nun einerseits wie normale Klemmkeile verwenden. Andererseits können sie bei entsprechender Platzierung so eingesetzt werden, dass sich der TriCam in der Belastungsrichtung durch die Drehung um die Achse selbst (noch stärker) festklemmt. Das Ganze erinnert dann mehr an einen Camelot oder Friend; allerdings ohne die “aufwendige Mechanik”.
Ich habe die TriCams im Sommer sehr häufig in Rissen und Löchern verwendet. Auch auf Mehrseillängenrouten im Berner Oberland waren Sie uns eine große Hilfe. In die TriCams hatten wir irgendwie viel mehr Vertrauen als in unsere Klemmkeile.
Im Kern haben die TriCams für mich folgende Vorteile:
breiteres Anwedungsspektrum als Klemmkeile
“subjektiv” mehr Sicherheitsgefühl als bei Klemmkeilen
leichter als Friends oder Cams
günstiger als Friends oder Cams
Der einzige Nachteil aus meiner Sicht ist, dass man die Platzierung vor der realen Anwendung ein paar Mal üben sollte, damit es im Vorstieg dann auch gut und zügig klappt und der TriCam sicher sitzt.